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Barsbütteler Sportverein von 1948 e.V. Badmintonsparte

 

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Über Badminton

Badminton gehört, ähnlich wie Tennis oder Tischtennis zu den Rückschlagspielen. Es wird in der Halle als Einzel, Doppel und Mixed gespielt. Ein gefiederter Ball wird für das rasante, schnelle Spiel benötigt. An einem mit Leder überzogenen Kork sind 16 Natur- oder Plastikfedern befestigt. Das Spielfeld ist 13,40 Meter lang und 6,10 Meter breit. Das Spielfeld ist von einem 1,55 Meter hohen Netz in zwei Spielhälften unterteilt. 


Der Reiz des Badminton liegt in dem außergewöhnlichen Flugverhalten des Balles. Der Ball kann mit bis zu 250 km/h Geschwindigkeit den Schläger verlassen, aber schon beim nächsten Schlag leicht wie eine Feder zu Boden sinken. Hieraus resultieren die diesem Sport so eigenen attraktiven Ballwechsel. Schnelligkeit, Kraft und' Ausdauer, gepaart mit einem hohen Maß an taktischer Disziplin, lassen die Vielseitigkeit dieser anspruchsvollen Sportart erkennen.

Eine Mannschaft besteht aus mindestens 4 Herren und 2 Damen. In einem Punktspiel werden 3 Herreneinzel, 2 Herrendoppel, ein Dameneinzel und ein Mixed gespielt. Ab 19 Jahren spielt man bei den Senioren mit. Hier gibt es jetzt keine Altersbeschränkung mehr, so dass "Jung" und "Alt" gegeneinander spielen. Es wird jeweils über zwei Gewinnsätze gespielt. Bei guten ausgeglichenen Spielern kann selbst in der Kreis- oder Bezirksklasse ein Spiel über drei Sätze ein bis eineinhalb Stunden dauern. 

Seit 1992 in Barcelona ist Badminton olympisch.

bulletRegeln

horizontal rule

Rallyepoint-Zählweise (seit 01.08.2006)

Am 6.Mai 2006 hat die IBF die neue Zählweise im Badminton weltweit beschlossen. Seit dem 1. August 2006 gelten die neuen Regeln auch im HBV offiziell. Hier die wesentlichen Regeln:

 

(1) Punkterwerb:
Bei der Rallyepoint-Zählweise wird für jeden Ballwechsel ein Punkt vergeben.

(2) Aufschlagrecht:
Als Aufschläger erhält man beim Gewinn des Ballwechsels einen Punkt, als Rückschläger einen Punkt und das Aufschlagrecht für den nächsten Ballwechsel. Es schlägt also stets die Seite auf, die den vorhergegangenen Ballwechsel gewonnen hat.

(3) Stellung (wie bisher bei der traditionellen Zählweise):
Bei geradem eigenen Punktestand erfolgt Aufschlag von rechts, bei ungeradem von links. Das erste Aufschlagrecht wird ausgelost.

(4) Satzende normal:
Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte pro Satz, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten erreicht sein muss. Gilt für alle Disziplinen, also auch für Dameneinzel.

(5) Satzende verlängert:
Da dies bei 21:20 nicht der Fall ist, wird solange weiter gespielt, bis eine Partei zwei Punkte Vorsprung hat; maximal allerdings bis 30 Punkte. Bei 29:29 führt der nächste Punkt zum Satzgewinn. Knappstes Satzergebnis ist also 30:29.

(6) Seitenwechsel dritter Satz:
In einem dritten Satz sind beim erstmaligen Erreichen des Punktestandes 11 die Spielfeldseiten zu wechseln.

(7) Pausenregelung:
Erreicht in einem Satz die führende Partei 11 Punkte, so gibt es eine Pause von einer (1) Minute. Zwischen zwei Sätzen (erstem zu zweiten, bzw. zweitem zu dritten) gibt es eine Pause von jeweils zwei (2) Minuten. In diesen Pausen darf das Spielfeld und die Umgebung des Spielfeldes verlassen werden. Die 5-Minuten-Pause vor dem dritten Satz entfällt.

(8) Coachen:
Während der Ballwechsel ist Coachen nicht erlaubt. Es darf also nicht nur - wie bisher - in den Pausen gecoacht werden, auch zwischen den Ballwechseln ist ein Hereinrufen von Ratschlägen erlaubt. Die Ausführungsdetails müssen allerdings noch festgelegt werden.


Regelungen für die Aufschlagsituation in den Doppeldisziplinen:

(9) Punktgewinn Aufschläger:
Gewinnt die aufschlagende Partei den Ballwechsel, so schlägt der Aufschläger weiter auf. Er wechselt dann in das andere Aufschlagfeld und schlägt auf den Partner des ersten Rückschlägers auf. Bei mehreren Punktgewinnen wechselt er also immer zwischen dem linken und rechten Aufschlagfeld wie bei der traditionellen Zählweise.

(10) Punktgewinn Rückschläger:
Gewinnt die Rückschlagende Partei den Ballwechsel, so erhält sie Punkt und Aufschlagrecht. Die Positionen werden weder auf der Verliererseite noch auf der Gewinnerseite gewechselt. Die aus der traditionellen Zählweise vertrauten Positionierung, wer bei null beide rechts stand, steht bei eigenem geradem Punktestand rechts, gibt es nicht mehr. Es gibt auch keinen "zweiten Aufschlag" mehr.

(11) Aufschläger:
Wer nach einem Aufschlagwechsel von den beiden Partnern aufschlagen muss, richtet sich nach dem eigenen Punktestand. Hat man eine gerade Punktezahl, so muss jener Spieler aufschlagen, der aufgrund des Spielverlaufs im rechten Aufschlagfeld steht. Hat man eine ungerade Punktezahl, so muss jener Spieler aufschlagen, der aufgrund des Spielverlaufs im linken Aufschlagfeld steht. Die Spieler müssen sich zum Einnehmen ihrer Positionen also jeweils merken, wo sie zuletzt standen und nicht mehr wie bisher wo sie bei null beide gestanden haben.

 

Weitere Infos zum Badmintonsport und zum Regelwerk:

bulletTSV Hochdahl
bulletHessischer Badminton-Verband
 

 

 
Stand: 08. April 2007  Home    Impressum